Gemeinde St. Bartholomä
(Vorsorgecheck am 23. Juli 2024)
In St. Bartholomä zeigte sich eine mittlere bis hohe Verletzlichkeit gegenüber Starkregen, Hochwasser und Hitze/Trockenheit.
Betroffen sind insbesondere Bereiche entlang des Kainzbachs, Kaltenbachls und beim Anwesen Hofbauer, wo wiederkehrende Verklausungen zu Übertritten führen.
Hauptgefahren und Beobachtungen:
- Wiederkehrende Überflutungen an Becken und Zubringern
- Betroffenheit mehrerer landwirtschaftlicher Betriebe und Privathäuser
- Fehlende Übersicht über Haushalte mit PV-Speichern oder Öltanks, die bei Überflutung gefährlich werden können
- Straßenbankette besonders anfällig für Erosionsschäden
Empfohlene Maßnahmen laut Aktionsplan:
- Hangwasserkarte erstellen und in Bauverfahren integrieren
- Ereignisdokumentation systematisch fortführen
- Haushalte mit PV-Speichern oder Öltanks erfassen und kennzeichnen
- Bewusstseinsbildung Hochwasser: Information über Gemeindezeitung, Homepage und Schulen
- Räumungen von Becken und Durchlässen regelmäßig überwachen und dokumentieren
- Sturmschutzmaßnahmen und Nutzung der dynamischen Waldtypisierung für klimaresiliente Forstwirtschaft
Die Gemeinde setzt auf verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und den Einbezug der Bevölkerung, um Eigenvorsorge und Anpassungsfähigkeit zu erhöhen.
Hier gehts zum Bericht und dem Aktionsplan:
