Gemeinde St. Oswald bei Plankenwarth
(Vorsorgecheck am 19. September 2024)
Der Check zeigte, dass St. Oswald bei Plankenwarth durch Hitze, Trockenheit, Sturm und Schädlingskalamitäten am stärksten betroffen ist. Eine mittlere Verletzlichkeit besteht außerdem bei Rutschungen und Erosion, während Hochwasser, Starkregen und Hagel derzeit geringere, aber zunehmende Risiken darstellen.
Erkannte Hotspots und Risiken:
- Lokale Überflutungen entlang der Schirning bei Starkregen
- Einzelne Rutschungen mit geringen Schäden an Privatobjekten
- Zunehmende Trockenheit und Hitzeperioden mit Wasserengpässen in Sommermonaten
- Höheres Risiko für Borkenkäferbefall und Neophytenausbreitung
- Potenzielle Gefährdung älterer Gebäude durch Sturm und Windbruch
Empfohlene Maßnahmen laut Aktionsplan:
- Erweiterter Blaulicht-Stammtisch zur jährlichen Einsatzanalyse
- Bauherrenmappe mit HORA-Pass, Klimapass und Energieberatung für neue Bauwerber:innen
- Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung über Gemeindezeitung, Schule und soziale Medien
- Erhebung vulnerabler Gruppen (Senior:innen, Kleinkinder, Kranke) für gezielte Unterstützung bei Extremereignissen
- Aufruf zur Meldung von Öltanks und Pelletslagern in gefährdeten Bereichen
- Integration des HORA-Passes und Klimapasses in Bauberatungen
- Aussendung des Hitzeschutzplans bei Warnungen an die Bevölkerung
- Hinweis- und Warntafeln zu Waldbrandgefahren entlang von Wanderwegen
- Förderung des Zivilengagements durch Anerkennung freiwilliger Initiativen (z. B. Bachreinigungen)
- Aufklärung über das Hagelregister und geprüfte Schutzprodukte
Der Check bescheinigt St. Oswald bei Plankenwarth eine mittlere Verletzlichkeit gegenüber klimabedingten Naturgefahren und hebt die Gemeinde als engagiert und gut vernetzt hervor. Durch systematische Vorsorge, Bewusstseinsbildung und Kooperation zwischen Gemeinde, Feuerwehr und Bevölkerung kann die Widerstandsfähigkeit weiter gestärkt werden.
Hier geht’s zum Bericht und Aktionsplan:
