Gemeinde Stiwoll
(Vorsorgecheck am 21. November 2024)
Für Stiwoll wurden Starkregen, Hitze und Trockenheit als die bedeutendsten Risiken identifiziert. Die Gemeinde wies zudem auf eine zunehmende Belastung durch Hagel und Sturm hin.
Während gravitative Gefahren (z. B. Muren) nur lokal auftreten, verschärfen sich witterungsbedingte Ereignisse deutlich.
Erkannte Gefährdungen:
- Lokale Abflussprobleme durch geänderte Durchlässe entlang der Landesstraße
- Beeinträchtigung älterer Gebäude durch Hangwasser
- Wiederkehrende kleinere Rutschungen im Straßenbereich
- Potenzielle Risiken durch Öltanks in älteren Höfen
Positive Beispiele und Vorsorgestrukturen:
- Feuerwehr-Datenbank mit erfassten PV-Anlagen und Wechselrichtern, vorbildlich für ganz Steiermark
- Volksschule als Versorgungszentrum im Blackout-Fall
- Gute Kooperation zwischen Gemeinde, Feuerwehr und Wasserverband
Empfohlene Maßnahmen laut Aktionsplan:
- Bewusstseinsbildung in Bevölkerung und Schule (z. B. mit „Biber Berti“)
- Einrichtung eines „Erweiterten Blaulicht-Stammtischs“ zur jährlichen Einsatzanalyse
- Förderung von zivilgesellschaftlichem Engagement (z. B. Bachreinigungen)
- Erhebung vulnerabler Gruppen für gezielte Unterstützung
- Integration des HORA-Passes in Bauberatungen
- Erstellung einer Hangwasserkarte unter Nutzung von Landesförderungen
- Anhebung der Bemessungsjährlichkeit bei Entwässerungsanlagen
Stiwoll wird im Bericht als proaktiv und gut vernetzt beschrieben – mit Fokus auf Eigenverantwortung, Wissenstransfer und Vorsorgeplanung.
Hier gehts zum Bericht und dem Aktionsplan:
